Hilfe für die ukrainischen Menschen

09. März 2022

Das Erzbistum Berlin und die Caritas sammeln die vielen kleinen und großen Angebote und Hilfen für dieMenschen aus und in der Ukraine. Hier sind die konkreten Möglichkeiten aufgeführt, wie auch Sie helfen können.                                                                                                       

 

Ukraine – Menschen in Not unterstützen

 Berlin, 4. März 2022

 Liebe Schwestern und Brüder, sehr geehrte Damen und Herren,

 in Folge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sind bereits hunderttausende Menschen auf der Flucht. Auch im Erzbistum Berlin ist ein erheblicher Zustrom zu verzeichnen. In diesen dramatischen Zeiten ist unsere Solidarität gefragt und wir danken allen, die der Aggression ihren Protest, ihr Engagement, ihre Spenden und ihr Gebet entgegen setzen. 

 Menschen werden aus ihrer Heimat vertrieben und suchen Schutz, manche von ihnen haben bereits eine Flucht innerhalb des eigenen Landes hinter sich oder sind vor anderen Konflikten dorthin geflohen. Sie werden – teilweise zum wiederholten Mal – Opfer von Gewalt. Es gibt aber auch Menschen in und aus Russland, die sich gegen das Putin-Regime wenden und dafür Repressalien erfahren. Aus der Verurteilung des Kriegstreibers darf keine pauschale Diskriminierung der Menschen mit russischen Wurzeln folgen! 

 Lassen Sie uns an der Seite derer stehen, die unter diesem Konflikt leiden und alles in unserer Macht Stehende tun, um hier zu helfen. Lassen Sie uns die Türen unserer Kirchen, Gemeindehäuser, Einrichtungen und Wohnungen öffnen, um Menschen in Not aufzunehmen. Heißen wir die Menschen hier willkommen und geben wir ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Gastfreundschaft. Unterstützen Sie mit dem, was Sie erübrigen können – sei es mit Zeit, sei es mit Tatkraft, sei es mit einem offenen Ohr. Sie haben Schreckliches erlebt und bangen um Angehörige und Freunde.  Sie brauchen jetzt unser Verständnis und unsere helfenden Hände.

 Wir bitten Sie auch um ihr öffentliches Bekenntnis zu Solidarität mit unseren Geschwistern und für den Frieden. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich z.B. an Kundgebungen, Demonstrationen und Gottesdienste anzuschließen oder diese zu initiieren. Und wir bitten Sie weiterhin um unser gemeinsames, andauerndes Gebet für den Frieden.

 Wir alle haben Angst. Lassen Sie aktiv das Gespräch anbieten und ggf. besondere Angebote vorhalten.

 Sie finden im Folgenden einige Anregungen und Empfehlungen, wie wir als Kirche und ihre Caritas im Erzbistum Berlin der Botschaft des Friedens und der Hoffnung Ausdruck zu verleihen können. Bitte machen Sie davon Gebrauch und wenden Sie sich an uns, wenn Sie weitere Impulse verspüren.

 Wir danken Ihnen allen. Möge Gott, dem wir vertrauen, Frieden schenken! 

 Prof. Dr. Ulrike Kostka                                     Dr. Karlies Abmeier                           Dr. Heiner Koch

Diözesancaritasdirektorin                              Vorsitzende                                          Erzbischof von Berlin

Caritasverband                                                   Diözesanrat der Katholiken

             

Wie Sie helfen können

Eine aktualisierte Übersicht finden Sie hier: https://www.caritas-berlin.de/ukraine-nothilfe www.erzbistumberlin.de/ukraine

 

Bereitstellung einer Unterkunft

Die meisten Menschen, die sich auf die Flucht begeben, verbleiben innerhalb des eigenen Lands oder in der Nähe zur Heimat. Viele Menschen suchen auch in Deutschland zunächst bei Angehörigen und Freunden Unterschlupf.

Es ist zunächst die Verpflichtung der Länder, ausreichend Unterkünfte für schutzsuchende Menschen zur Verfügung zu stellen. Engpässe können dennoch schnell entstehen, etwa weil das Fluchtgeschehen in Abhängigkeit von den politischen Entwicklungen sehr dynamisch verläuft, Unterkünfte nicht in ausreichender Zahl oder Qualität zur Verfügung stehen und manche Menschen besondere Bedürfnisse haben. Pfarr- und Gästehäuser, insbesondere aber auch Privathaushalte können hier deutliche Entlastung schaffen und Menschen ein Ankommen ermöglichen. Wenn Sie ein Zimmer oder gar eine Wohnung bereitstellen können, und sei es für begrenzte Zeit, registrieren Sie sich bitte hier: https://elinor.network/gastfreundschaft-ukraine/.

Auch der Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. sammelt Unterkunftsangebote, melden Sie sich dafür im Fachreferat Ehrenamt, Tel.: +49 30 666 33-1279, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Praktische Unterstützung und Begleitung

Wenn Sie sich praktisch engagieren möchten, etwa bei der Begleitung, Übersetzung, Transport oder sonstigen praktischen Hilfen, melden Sie sich für Beratung und weitere Informationen bei Katja Eichhorn, Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V., Fachreferat Ehrenamt, Tel.: +49 30 666 331279, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Bereitstellung von Räumen

Große Räumlichkeiten, wo Gruppenangebote, Deutschkurse, Besprechungen und sonstige

Zusammenkünfte unter Corona-gerechten Bedingungen stattfinden können, werden gefragt sein. Bieten Sie diese aktiv an: in der Nachbarschaft, bei Netzwerken, Einrichtungen und, falls vorhanden, im Quartiersmanagement. Gerne können Sie auch eine Mitteilung an Michael Haas-Busch, Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V., Koordination Flüchtlingsarbeit, Tel.: +49 30 666 33 1266, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! machen.

Geldspenden

Vor Ort werden besonders Geldspenden benötigt. Caritas international setzt die Mittel in

Zusammenarbeit mit der Caritas Ukraine bedarfsgerecht ein. Aber auch für die hiesige Arbeit werden Gelder benötigt. Den Spendenlink und weitere Informationen finden Sie hier: https://www.caritasberlin.de/ukraine-nothilfe oder direkt über das Erzbistum Berlin

https://www.erzbistumberlin.de/ukraine-spenden  

Der Pastorale Raum Pasewalk-Hoppenwalde in der Oder-Grenzregion sammelt für Schulen und Kindergärten in und um Stettin, die viele geflüchtete ukrainische Kinder und Jugendliche in ihren Einrichtungen aufnehmen und einen strukturierten Alltag bieten:

https://www.erzbistumberlin.de/hilfe/kollekten/hilfe-fuer-die-ukraine

                 

Sachspenden

Es wird aktuell empfohlen, Geld- statt Sachspenden zu leisten. Auch Hilfstransporte sollten nur erfolgen, wenn der Bedarf mit Akteuren vor Ort abgeklärt ist, um logistische Überforderungen zu vermeiden. Sofern dies sich ändert, werden entsprechende Aufrufe erfolgen.  Es wird dringend davon abgeraten, eigene Hilfskonvois zu organisieren. Bei Fragen zu Sachspenden wenden Sie sich bitte an Regine Eichner, Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V., Stabsstelle Ehrenamt und Fundraising, Tel. +49 (0)30 / 666 33-1145, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Übersetzungshilfen

Menschen mit Sprachkenntnissen in Ukrainisch und Russisch können sich hier für einen DolmetscherPool anmelden: https://survey.lamapoll.de/Translators

Offene Kirchen und Gebetszeiten

Angst, Trauer, Ohnmacht und Überforderung brauchen Orte der Einkehr und des Gebets sowie ein offenes Ohr. In der Sprachlosigkeit können gestaltete Gebetszeiten Halt geben. Das gemeinsame Gebet für den Frieden und für alle Menschen, die unter den Wirren des Krieges leiden, die Angehörigen und alle Unterstützenden sollte einen festen Platz haben und für alle offen sein. Bitte halten Sie die Kirchen geöffnet und seien Sie für die Menschen da! Das kann z.B. im Rahmen von Sprach – und Begegnungscafés, Freizeitangeboten oder Kinderbetreuung  im Pfarrsaal geschehen. Sie müssen das nicht allein tun – sprechen Sie evangelische und andere Gemeinden sowie Akteure in der Zivilgesellschaft an.

 

(Notfall-)Seelsorge

Ein offenes Ohr und Zuspruch sind in diesen Zeiten besonders wichtig, gerade für die vielen Engagierten, die mit dem Leid der Menschen unmittelbar konfrontiert sind, aber auch die Menschen mit Sorge um Angehörige oder vor weiterer Eskalation. Aktive Gesprächsangebote an die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in Einrichtungen, Gruppen und Initiativen können eine große Hilfe sein. Nicht zu vergessen sind diejenigen Gruppen, die aufgrund ihrer kulturellen oder sprachlichen

Zuschreibung diskriminiert oder verurteilt werden. Sie erreichen

  • die Notfallseelsorge unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • die Ökumenische Telefonseelsorge in Berlin, Brandenburg und Vorpommern unter 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222  sowie unter https://ktsbb.de/ und https://www.telefonseelsorge-vorpommern.de
  • die kirchliche, russischsprachige Telefonseelsorge – Doweria – unter 030 / 440 30 84 54
  • den Berliner Krisendienst unter https://www.berliner-de/, etwa in der Region Ost unter 030 / 39 063-70.

 

Medizinische Notfallversorgung

Sie sind Ärztin oder Arzt, Krankenpflegerin oder Krankenpfleger und möchten angekommene Menschen behandeln bzw. Unterstützen oder vor Ort helfen? Aktuelle Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter:

 

Ritual des Innehaltens / Umgang im Alltag

Sich in der Ohnmacht zu verbinden, zusammen zu stehen und gegenseitig zu ermutigen – das kann Sinn und Hintergrund einer großflächigen gemeinsamen Praxis sein, zu einer festen Zeit am Tag oder in der Woche für eine kurze Zeit innezuhalten. Ob im gemeinsamen Schweigen, im stillen oder gesprochenen Gebet: Es macht Mut, zu wissen und zu spüren, dass viele Menschen mit und ohne religiösen Hintergrund diesen Moment miteinander teilen. Bitte beteiligen Sie sich daran und rufen Sie in Ihrem Wirkungskreis dazu auf! Sie finden einen Vorschlag unten und weitere textliche Anregungen unter:

 

Kundgebungen und öffentliche Aktionen

Sich an Kundgebungen, Demonstrationen, Menschenketten und Friedensmärschen zu beteiligen, stärkt die Solidarität mit den Menschen in Not im Krisengebiet und untereinander hier. Im

Zusammenschluss mit zivilgesellschaftlichen, politischen und andersreligiösen Partner:innen kann die Kirche so sichtbar ein Zeichen für den Frieden setzen. Auch durch sichtbare Kerzen, Friedensfahnen oder Transparente an den Gebäuden kann Solidarität bekundet werden.

Weitere Informationen zur aktuellen Situation für Geflüchtete und ehrenamtliche Helfer:innen finden Sie z.B. auch hier

 

Deutsche Bischofskonferenz https://www.dbk.de/themen/krieg-in-der-ukraine  

 

Land Berlin:

https://www.berlin.de/ukraine/

https://www.berlin.de/laf/ankommen/fluechtlinge-aus-der-ukraine/

https://www.tagesspiegel.de/berlin/unterstuetzung-gesucht-wie-sie-den-menschen-in-der-ukrainehelfen-koennen/28109110.html

 

Berlin/Brandenburg:

https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/themen/integration/gefluechtete-aus-ukraine/

https://www.rbb24.de/politik/thema/Ukraine/beitraege/ukraine-krieg-menschen-helfen-spendenaktionen-russland.html

 

Mecklenburg-Vorpommern: https://www.ostseewelle.de/aktuelles/Unterst%C3%BCtzungf%C3%BCr-die-Ukraine-id651564.html   

 

Wenn Sie hier Angebote vermissen, wenden Sie sich bitte an

  • Michael Haas-Busch, Tel.: +49 30 666 33 1266, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Sebastian Schwertfeger, Tel.: +49 30 32684 525, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

                 

Aufruf zum gemeinsamen Innehalten

Die Ereignisse der letzten Woche machen sprachlos. Wir sind erschrocken, voller Sorge und machen uns Gedanken, erleben Ohnmacht und Verzweiflung, ohne große Handlungsoption.

Eine:r allein vermag vielleicht nicht viel bewegen, aber gemeinsam haben wir Kraft – und wir sind nicht allein und somit so hilflos, wie wir uns derzeit oft fühlen.

Widersprechen Sie – gern auch laut – allem, was mit Krieg und Ungerechtigkeit zu tun hat. Lassen Sie Ihr Leben nicht von der Angst beherrschen, indem Sie ein hörbares ‚trotzdem‘ dagegen halten! Sammeln Sie große und kleine Momente, für die es lohnt zu leben, die diese Zeit erträglicher machen, die Licht bringen, das durch Dunkel trägt.

 

Trotzdem…

… bewundere ich gebührend den ersten ausgefallenen Zahn meines Kindes 

… feiert unsere Familie fröhlich den 80. Geburtstag meiner Mutter 

… gratuliere ich unserem Nachbarskind zum gewonnenen Fußballturnier

… habe ich Freunde eingeladen – einfach nur so 

… freue ich mich über einen besonders eindrucksvollen Sonnenaufgang

… tanze ich musikversunken durch meine Wohnung

… bewundere ich die ersten grünen Blättchen der Pflanzen, die ich selbst gesät habe

… starte ich heute mein Sportprogramm

… fange ich heute ein mich herausforderndes Strickmuster an aus der traumhaften Wolle, die ich geschenkt bekommen habe

… lache ich herzhaft über das kleine Mädchen, das von Pfütze zu Pfütze springt

 

… bin ich nicht hilflos, sondern kann gemeinsam mit anderen Gutes tun und dabei herzhaft lachen! 

 

Aber das wichtigste: sprechen sie darüber - mit anderen Menschen - was sie bewegt. Versuchen sie nicht, alles allein auszuhalten! Gerade in Krisenzeiten, ist es wichtig, gut für sich zu sorgen – ohne die anderen aus dem Blick zu verlieren. Einmal am Tag für eine begrenzte Zeit Nachrichten lesen, hören oder schauen reicht eigentlich aus, um informiert zu sein. Routinen im Alltag helfen, nicht den Überblick zu verlieren. Oft hilft es auch, seine Sorgen mit Familie oder Freunden zu teilen. 

 

  • Zünden Sie eine Kerze an, ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit allen Menschen, die an diesem Krieg leiden. Je nach Gegebenheiten ist eine elektrische Kerze sinnvoll.
  • Verabreden Sie sich zum Innehalten oder Gebet, zuhause, mit Kolleg:innen am Arbeitsplatz, in der Kirche, gemeinsam auf der Straße oder in Gedanken verbunden, stets zur selben Zeit – das geht auch online oder am Telefon. Wenn Sie möchten, reihen Sie sich ein in die Tradition der Kirche, die mittags um 12.00 Uhr den Alltag unterbricht und zum Gebet einlädt.

 

             

Ökumenisches Friedensgebet

 

Gütiger Gott, wir sehnen uns danach, miteinander im Frieden zu leben. Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit überhandnehmen, wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht, wenn Versöhnung nicht möglich erscheint, bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

 

Wenn Unterschiede in Sprache, Kultur oder Glaube uns vergessen lassen, dass wir deine Geschöpfe sind und dass du uns die Schöpfung als gemeinsame Heimat anvertraut hast, bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

 

Wenn Menschen gegen Menschen ausgespielt werden, wenn Macht ausgenutzt wird, um andere auszubeuten, wenn Tatsachen verdreht werden, um andere zu täuschen, bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

 

Lehre uns, gerecht und fürsorglich miteinander umzugehen und der Korruption zu widerstehen. Schenke uns mutige Frauen und Männer, die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt an Leib und Seele hinterlassen. Lass uns die richtigen Worte, Gesten und Mittel finden, um den Frieden zu fördern.

 

In welcher Sprache wir dich auch als ‚Fürst des Friedens‘ bekennen, lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein gegen Gewalt und gegen Unrecht.

Amen.

Sr. Mary Grace Sawe

             

„säkulares“ Gebet

Wenn Ihnen die Form des Gebets fremd ist, sind Sie eingeladen, in Gedanken bei anderen Menschen zu verweilen, ihnen Gutes zuzusprechen und sich soweit möglich und nötig mit Kolleg:innen oder anderen Menschen dazu auszutauschen: 

 

Mögen wir bewahrt bleiben, vor der Macht dunkler Kräfte in uns Und vor der Versuchung, mit ihnen herrschen zu wollen. Mögen wir die Angst überwinden, vor allem, was unser Leben bedroht und was zerstörerisch wirkt in der Welt. Mögen wir selbst zur Ruhe kommen,  damit wir unsere gesammelten Kräfte einsetzen können –  für andere – für uns – für den Frieden in der Welt.

Nach Christa Spilling-Nöker